Relevanz von Transparenz sowie klaren Daten und Fakten

Relevanz von Transparenz sowie klaren Daten und Fakten

Robert Körbler, CEO von Philips Austria

“Als führender Anbieter von Gesundheitstechnologien arbeitet Philips laufend daran, die positive Entwicklung des Gesundheitssystems voranzutreiben.”

 

© Petra Spiola
© Petra Spiola

Zufriedene Patientinnen und Patienten, hochmotivierte Ärztinnen und Ärzte und umgekehrt: Der Bericht des Future Health Index (FHI) von Philips über die Fortschritte und Mängel der digitalen Gesundheitsversorgung belegt, wie wichtig die Nutzung digitaler Technologien für die qualitativ hochwertige Pflege und für Innovationen im Gesundheitswesen ist. Es zeigt sich auch, dass leider immer noch Hindernisse beim Einsatz digitaler Technologien abgebaut werden müssen, obwohl das Interesse und die Befürwortung solcher Ansätze bei Patientinnen und Patienten und Beschäftigten im Gesundheitswesen gleichermaßen deutlich zunehmen. In Verbindung mit der Philips Studie über die Leistungskraft zeigt sich deutlich, wo angesetzt werden kann.

Der Finanzbedarf österreichischer Krankenhäuser wird bis 2030 von 12,8 Mrd. Euro im Jahr 2017 auf 24,6 Mrd. Euro steigen und sich somit beinahe verdoppeln. Das ist eines der wichtigen Ergebnisse aus der Philips Austria Studie 2019 über die „Leistungskraft der österreichischen Krankenanstalten“. „Die Prognose zeigt klar, dass dem Gesundheitssystem eine große Dynamik zugrunde liegt. Und sie zeigt, dass es Optimierungsbedarf gibt. Das System muss effizienter werden, damit die steigenden Ausgaben für die Versorgung zur Verfügung stehen. Gleichzeitig müssen in dieser Zeit viele technologische Modernisierungen durchgeführt werden, wobei der Zugang zur Versorgung und die Qualität stets gewahrt sein müssen“, so die Studienautorin MMag. Maria M. Hofmarcher-Holzhacker.

 

Hohe Produktivität durch weniger Personal

Österreichweit sind zwischen 2001 und 2017 stationäre Aufnahmen in Fondskrankenanstalten leicht zurückgegangen, tagesklinische Versorgungen haben sich hingegen verdoppelt. Ein großer Teil des medizinischen Fachpersonals versorgt heutzutage tagesklinische Patientinnen und Patienten. Durch die sinkende Behandlungsdauer und eine im Europavergleich hohe Anzahl an stationären Aufnahmen steigt sowohl der Arbeitsdruck, als auch die Produktivität. Gegenüber 2001 stieg der Output um
2,2 Prozent pro Jahr. Besonders in Oberösterreich und Salzburg werden hier hohe Werte erzielt, da vergleichsweise wenig Personal eingesetzt wird. Auch in Wien ist die Produktivität gestiegen, bedingt durch überdurchschnittliche Zuwächse bei der Leistungsorientierten Krankenhausfinanzierung (LKF) zum einen und durch starken Personalabbau zum anderen.

 

 

Bessere Versorgung zum Wohl der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Seit einigen Jahren ist klar, dass der Weg in die Zukunft des Gesundheitswesens über vier Ziele führt: Neben der Optimierung der Bevölkerungsgesundheit, der Verbesserung der Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten sowie effizienten Behandlungen ist zusätzlich ebenfalls eine Verbesserung der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter der Gesundheitsberufe notwendig. Nach diesem Ansatz kann ein Mehrwert erzielt werden, wenn die Ergebnisqualität erhöht und die Kosteneffizienz gesteigert wird. Ebenso wichtig ist es, die Perspektive von Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu berücksichtigen: Es geht darum, Patientinnen und Patienten aktiv einzubeziehen, ihr subjektives Erleben möglichst positiv zu gestalten und die wahrgenommene Qualität zu erhöhen. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen Krankenhäuser ein attraktiver Arbeitsplatz sein. Ein motiviertes Team braucht schlanke Prozesse und bestmögliche Unterstützung, um auch bei hoher Arbeitsbelastung Spitzenleistungen zu erbringen. Ein ungehinderter Informationsfluss, intelligentes Datenmanagement und die Einbindung von Künstlicher Intelligenz in den klinischen Alltag sind dabei hochrelevant.

 

Eigener Berufsalltag wird durch digitale Technologien verbessert

Der diesjährige Future Health Index zeigt ergänzend, dass zunehmend verschiedene digitale Gesundheitstechnologien von Angehörigen der Gesundheitsberufe in ihrem Arbeitsalltag aktiv genutzt werden: 76 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in ihrem Krankenhaus/ihrer Praxis digitale Krankenakten verwenden, und 80 Prozent geben Patienteninformationen elektronisch an andere Angehörige der Gesundheitsberufe in ihrer Gesundheitseinrichtung weiter. 61 Prozent der Befragten nutzen bereits Telemedizin und 46 Prozent verwenden bereits Technologien, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Allerdings zeigte der Bericht auch, dass nur 32 Prozent Patientendaten mit anderen außerhalb ihrer Einrichtung teilen. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber neben Sicherheitsbedenken spielt oft die unzureichende digitale Ausstattung eine wesentliche Rolle:

  • Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes: 54 Prozent
  • Fehlender Zugang zu Datenaustausch­systemen: 52 Prozent
  • Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit: 52 Prozent
  • Mangel an Interoperabilität oder Aufzeichnungssystemen: 50 Prozent
  • Herkömmliche Formate werden bevorzugt: 33 Prozent

Die Voraussetzungen, um diese Herausforderungen zu meistern, sind Investitionen bei gleichzeitiger Sicherstellung der finanziellen Nachhaltigkeit und des Ausbaus der Digitalisierung. „Als führender Anbieter von Gesundheitstechnologie arbeitet Philips laufend daran, auch die positive Entwicklung des Gesundheitssystems voranzutreiben. Diese Studien sind ein wesentlicher Beitrag dazu, denn es braucht mehr als gesunde Ernährung und Fitness — es braucht die passenden gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, um dem Gesundheitssystem auch künftig positive Befunde ausstellen zu können“, resümiert Robert Körbler, CEO Philips Austria GmbH. Technologie ist also im Jahr 2019 kein limitierender Faktor mehr. Die richtige Nutzung zeigt einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft des Gesundheitswesens auf. Machen wir uns alle an die weitere Umsetzung dieser Erkenntnisse in die Praxis!

Philips zeigt in beiden Studien, wie wichtig Transparenz sowie klare Daten und Fakten sind. So wird ein wichtiger Beitrag zur weiteren Verbesserung unserer Gesundheitssysteme geleistet.

Die Gesamte Studie ist hier abrufbar: www.philips.at/alpbach

Alle Ergebnisse des FHI 2019 sind einsehbar unter: www.philips.com/futurehealthindex-2019

Scroll to Top