4. Get-together von “Starke Frauen. Starke Herzen.”

4. Get-together von “Starke Frauen. Starke Herzen.”

Foto: © Heinz Stanger

„Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.“

Mit diesem Zitat eröffnete die Schirmherrin der Initiative „Starke Frauen. Starke Herzen.“, Bundesministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß, das gut besuchte 4. Get-together im Innsbrucker Casineum. Damit Frauen mehr an die eigene Gesundheit denken, will sie bereits bei jungen Frauen ein Umdenken bewirken.
Von Mag. Lisa Heigl-Rajchl

„Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.“ Mit diesem Zitat von Novalis eröffnete die Schirmherrin der Initiative „Starke Frauen. Starke Herzen.“, Bundesministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß, das 4. Get-together im Innsbrucker Casineum. Gemeinsam mit der Schirmherrin freuten sich die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Univ.-Prof. Dr. Margarethe Hochleitner, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Mag. Martin Schaffenrath, Stv. Vorsitzender des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, über das große Interesse an der Veranstaltung Mitte Oktober mit rund hundert Besucherinnen und Besuchern.

Ein Frauenherz schlägt doch anders Dr. Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend, ist es ein besonderes Anliegen, auf das weibliche Herz aufmerksam zu machen. Zwar schlägt das Frauenherz genauso schnell wie jenes der Männer, muss aber bedingt durch Job, Erziehung, Haushalt, Pflege und Koordination all dieser Faktoren mehr leisten.“ Daher ist sie davon überzeugt, dass „ein Frauenherz dann doch anders schlägt!“ Frauen würden Herzerkrankungen erst viel später erkennen, da sie einfach nicht so mit dem Risiko vertraut seien. „Hier muss bereits bei jungen Frauen ein Umdenken stattfinden, dass sie mehr an die eigene Gesundheit denken. Mit Initiativen, wie die von ‚Starke Frauen. Starke Herzen.‘ wird verstärkt Bewusstsein geschaffen, wiewohl es noch Luft nach oben gibt“, ist Bogner-Strauß überzeugt und freut sich als Schirmherrin, dieses Projekt nach außen vertreten zu dürfen.

Dreimal täglich Egoismus Auch die mehrfach ausgezeichnete Kardiologin und Gendermedizinerin Univ.-Prof. Dr. Margarethe Hochleitner machte neben den bekannten Fakten darauf aufmerksam, dass Frauen erst später dieselbe Behandlung erfahren wie Männer mit analogen Herzerkrankungen. „Eine Herzpatientin braucht meist länger, um in der Intensivstation ein Bett zu bekommen oder bis ihr ein Herzkatether oder Bypass eingesetzt wird.“ Gerade der Faktor Zeit sei beim Herz laut der Kardiologin ein sehr wichtiger. Das Hauptproblem sei, dass der Herztod männlich besetzt ist. Die Forderung muss daher sein, dass es dieselben Angebote für Frauen und Männer gibt. „Auch wenn schon viel passiert ist, ist immer noch genug zu tun“, so Gendermedizinerin Hochleitner, die eine Empfehlung an Frauen richtet: „Dreimal täglich Egoismus – denken Sie dreimal täglich an sich und gönnen Sie sich etwas, das Ihnen gut tut, und setzten Sie es um!“

Mehr dazu in der Periskop Ausgabe #83

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